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Neuroleadership

Erkenntnisse der Hirnforschung für die Führung von Mitarbeitern

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Beschreibung

Nutzen Sie die Erkenntnisse der Neurowissenschaft, um Ihren eigenen Führungsstil zu analysieren und weiterzuentwickeln. Das Buch erklärt die Rolle der Hirnfunktionen bei der effektiven Kommunikation mit Mitarbeitern und bei der eigenen Entscheidungsfindung. Inhalte: Was Führungskräfte über Neurowisssenschaft wissen sollten. Die Grundlagen der Gehirnfunktionen für Neuroleadership in der Praxis. Neuroleadership in typischen Situationen des Führungsalltags.

Mitwirkende

Biographie Christian E. Elger

Prof. Dr. Christian E. Elger ist Direktor der Klinik für Epileptologie und Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Life & Brain GmbH im Universitätsklinikum Bonn.

Textauszug

Das Gehirn funktioniert nach einfachen Prinzipien Vergleichen wir das Gehirn ruhig mit einem modernen Automobil, das nicht nur über ein elektronisches Motormanagement verfügt, sondern mit zahlreichen Assistenzsystemen den Fahrer bei seinen Aktionen unterstützt. Dieser kann beschleunigen, bremsen und lenken. Wie seine Aktionen technisch umgesetzt werden, welche Sensoren, elektronische Steuereinheiten und mechanische Komponenten dabei aktiv sind, weiß er nicht. Ganz ähnlich ergeht es auch dem Benutzer eines Gehirns. Auch für ihn zahlt hauptsächlich das Ergebnis und nicht, wie es zu Stande kommt. Im Zusammenhang mit der modernen Hirnforschung werden immer wieder sehr komplexe Fragen diskutiert. Die eine lautet "Wer bin ich?", die zweite "Was ist Bewusstsein?" und die dritte "Habe ich einen freien Willen?" Über alle drei lasst sich hervorragend zwischen Hirnforschern, Psychologen und Philosophen diskutieren, ohne dass man am Schluss zu einem eindeutigen Ergebnis kommt. Ich bin der Überzeugung, dass sich sowohl das Ich als auch das Bewusstsein und letztendlich auch der freie Wille aus dem Zusammenspiel des Belohnungssystems, des emotionalen Systems, des Gedächtnissystems und damit letztendlich auch aus der Funktion des Entscheidungssystems heraus erklären lassen. Es gibt im Gehirn keinen festen Ort, an dem das Ich gespeichert ist, an dem Bewusstsein entsteht, und auch keinen, an dem die letzten Entscheidungen getroffen werden und sich damit der freie Wille manifestiert.