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Bildung und Bildlichkeit von Notation

Von der frühen Wissenschaftsfotografie zu den Künsten des 20. Jahrhunderts

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Beschreibung

Der Begriff Notation hat innerhalb der Bildwissenschaft eine bemerkenswerte Aufwertung erfahren. Die Notation vermag zum Kunstwerk zu werden und markiert das dynamische Verhältnis von Idee, Entwurf und Werk. Dennoch ist die Verbindung zwischen künstlerischen und nichtkünstlerischen Bildern in der Forschung bisher nicht in den Blick genommen worden. In Angela Lammerts Publikation wird diese Frage erstmals unter dem Aspekt der Bildlichkeit untersucht. Notation wird als formales Formfindungsverfahren jenseits einer Symbol- oder Zeichentheorie verstanden und von der aktuellen Rückbindung an die Musik abgegrenzt. Der Bogen reicht von der frühen Wissenschaftsfotografie und dem populärwissenschaftlichen Dokumentarfilm über die bildenden Künste im engeren Sinne bis hin zur Literatur oder Musik. Nicht allein Bildlichkeit, sondern die Herausbildung von Bildlichkeit muss zwingend thematisiert werden, um die fließenden Grenzen zwischen den Künsten zu fassen. In ihrer Argumentation – zu den Grundzügen der Notation, deren Nicht-Lesbarkeit beziehungsweise Lesbarkeit wie zum Kunstwerkcharakter – verbinden sich Fallstudien mit methodischen Überlegungen zu möglichen Kriterien des Begriffs Notation.

Mitwirkende

Biographie Angela Lammert

Angela Lammert ist Leiterin interdisziplinärer Sonderprojekte der Sektion Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste und Privatdozentin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie wurde 2013 mit vorliegender Studie habilitiert und ist Kuratorin zahlreicher Ausstellungen und Publikationen zur Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts.