Zwangsverheiratung in Deutschland im Spannungsfeld von Politik, Recht und normativer Erwartung

von Keßler, Tobias
Zustand: Neu
€ 15,50
inklusive MwSt. - GRATIS LIEFERUNG
Keßler, Tobias Zwangsverheiratung in Deutschland im Spannungsfeld von Politik, Recht und normativer Erwartung
Keßler, Tobias - Zwangsverheiratung in Deutschland im Spannungsfeld von Politik, Recht und normativer Erwartung

Dir gefällt dieses Produkt? Sag's weiter!

€ 15,50 inkl. USt.
Nur noch 1 Stück verfügbar Nur noch 1 Stück verfügbar
Lieferung: zwischen Dienstag, 14. Dezember 2021 und Donnerstag, 16. Dezember 2021
Verkauf & Versand: Dodax

Beschreibung


Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte über Zwangsheirat und häusliche Gewalt in Migrantenfamilien wurde ausgelöst durch die bundesweite Kampagne der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes im Jahr 2003 unter dem Titel "Stoppt Zwangsheirat". Besonderen Nachdruck gewann die Diskussion aber durch die allgemein als Ehrenmord verstandene Bluttat an Hatun Aynur Sürücü am 7. Februar 2005 in Berlin. Auf politisch-rechtlicher Ebene gab es diesbezüglich eine lange Diskussion, welche auf die Anhebung des Nachzugsalters für Ehegatten von bisher 18 Jahren auf 21 Jahre zielte. Kritiker hielten die geplante Maßnahme zur Verhinderung von Zwangsehen nicht nur für wirkungslos, sie äußerten vielmehr verfassungsrechtliche Bedenken.

Die Arbeit möchte einen Beitrag leisten zu einer differenzierteren Sichtweise des Phänomens der Zwangsverheiratung. In diesem Zusammenhang werden die Möglichkeiten rechtlicher Regelungen vor dem Hintergrund des aus den Grund- und Menschenrechten erwachsenden normativen Anspruchs in ihrem Für und Wider dargestellt. Daran anschließend skizziert der Autor die politische Auseinandersetzung zum Thema in ihrem Spannungs-verhältnis zu den genannten normativen Erwartungen und reflektiert die Frage der Fundierung des universalen Geltungsanspruchs der Menschenrechte.

Ein weiterer Schritt fragt aus soziologischer Sicht nach einer Erklärung für die fortwährende Diskrepanz zwischen normativem Anspruch und politischer Handhabung. Die Ursache hierfür wird in der empirischen Unvereinbarkeit nationalstaatlicher Verfasstheit der Politik mit dem universalen Anspruch der Grund- und Menschenrechte identifiziert. Auf dieser Grundlage wird schließlich ein Fazit als Beitrag für weitere Diskussionen formuliert.

Mitwirkende

Autor:
Keßler, Tobias

Weitere Informationen

Sprache:
Deutsch
Seitenanzahl:
40
Medientyp:
Taschenbuch
Verlag:
GRIN Verlag

Stammdaten

Produkttyp :
Taschenbuch
Verpackungsabmessungen:
0.208 x 0.148 x 0.006 m; 0.067 kg
GTIN:
09783656959724
DUIN:
LG8FV1P2LFO
€ 15,50
Wir nutzen Cookies auf unserer Website, um deinen Besuch effizienter zu gestalten und dir mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Klicke daher bitte auf "Cookies akzeptieren"! Nähere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.