DER PROZESS (Sonderausgabe) - Das Majdanek-Verfahren in Düsseldorf 1975 - 1981

von Eberhard Fechner
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Eberhard Fechner DER PROZESS (Sonderausgabe) - Das Majdanek-Verfahren in Düsseldorf 1975 - 1981
Eberhard Fechner - DER PROZESS (Sonderausgabe) - Das Majdanek-Verfahren in Düsseldorf 1975 - 1981

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Beschreibung

Am 22.Juli 1944 besetzten sowjetische Truppen bei ihrem Vorstoß durch Ost-Polen das Konzentrationslager Majdanek. Es war das erste große Arbeits- und Todeslager, das von den Alliierten befreit wurde. In Majdanek wurden innerhalb von drei Jahren mindestens 250 000 Menschen umgebracht: erschossen, vergast,erschlagen. Als die Rote Armee in Lublin einrückte, waren nur noch etwa 1000 Häftlinge im Lager und 6 Mitglieder der Wachmannschaften,
denen bereits 1944 in Polen der Prozess gemacht wurde.

In über 8jähriger Arbeit entstand der Film DER PROZESS. Aus 70 Interviews mit Richtern und Angeklagten, Opfern und Zeugen, aus Dokumentarfilmen und Fotos, Prozessberichten und Akten versuchte Eberhard Fechner ein Darstellung des sogenannten " Majdanek-Verfahrens" gegen Angehörige des Konzentrationslagers Lublin/ Majdanek in Düsseldorf von 1975- 1981 des längsten Strafverfahrens in der Justizgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Am 30.Juni 1981 wurden die Urteile gesprochen und im Winter 1983/84 beendete Eberhard Fechner seine Arbeit. Noch durfte "DER PROZESS" allerdings nicht gezeigt werden. Den Beteiligten war versprochen worden, dass der Film erst gesendet werden sollte, wenn die Urteile rechtskräftig geworden wären, d.h. nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die Revisionsanträge.
Ende Juni 1984 war es soweit: 40 Jahre nach der Befreiung des Lagers Majdanek, achteinhalb Jahre nach der Eröffnung des Verfahrens in Düsseldorf, acht Jahre nachdem Eberhard Fechner seine Arbeit begonnen hatte, konnte der Film endlich öffentlich vorgeführt werden.

Weitere Informationen

Anzahl Medien:
2
Untertitel:
Deutsch
Laufzeit:
04:30:00
Regie:
Eberhard Fechner
Medientyp:
DVD
Biografie:
Fechner, Eberhard
Eberhard Fechner wurde 1926 im schlesischen Liegnitz geboren und wuchs anfangs bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Paul Fechner auf. Sein leiblicher Vater Helmut Schmuler, von dem er erst lange Zeit später erfuhr, wurde im KZ ermordet. Fechner ging mit seiner Mutter nach Berlin und absolvierte nach der Schule eine kaufmännische Lehre bei der Ufa. Nach dem Krieg besuchte er die Schauspielschule des Deutschen Theaters und wurde an Bühnen in Hamburg, Hannover, Berlin, Bremen, München und Mailand engagiert. Ab Mitte der 1960er Jahre wurde er als Fernsehregisseur für den NDR tätig. Seine erste Dokumentation Selbstbedienung befasst sich mit einem jugendlichen Einbrechertrio. Er spezialisierte sich auf penibel recherchierte und zugleich unterhaltsam aufbereitete Dokumentarfilme. Mit Tadellöser & Wolff adaptierte Fechner 1974/1975 für das ZDF Walter Kempowskis Roman über eine Rostocker Familie. 1975 begann seine umfangreiche Beschäftigung mit den Comedian Harmonists, aus der die mehrstündige Dokumentation Die Comedian Harmonists - sechs Lebensläufe hervorging. Seinen einzigen Kinofilm Winterspelt 1944 (1977/1978) drehte er nach dem Roman von Alfred Andersch, in dem ein deutscher Offizier frühzeitig vor den Amerikanern kapitulieren und so weiteres Blutvergießen vermeiden möchte. Über fast ein Jahrzehnt hinweg arbeitete Fechner 1975-1984 an seinem nach eigener Einschätzung wichtigsten Werk Der Prozess. Zu seinen weiteren Projekten in den Folgejahren gehörte eine Adaption von Ralph Giordanos Roman Die Bertinis, die er krankheitsbedingt nicht selbst realisieren konnte, die Seefahrer-Dokumentation La Paloma (1987- 1989) und die Flüchtlingsgeschichte Wolfskinder (1989-1991). Immer wieder trat er auch als Nebendarsteller in Kino- und Fernsehfilmen auf, z.B. in Die Geschwister Oppermann (1982) oder zuletzt in Das Heimweh des Walerjan Wrobel (1990/1991). Fechner starb 1992 in Hamburg, wo er mit seiner Frau und Mitarbeiterin Jannet Gefken zusammen lebte. http://www.eberhardfechner.de
Sprache:
Deutsch
Altersfreigabe:
FSK 0
Spielzeit:
04:30:00
Regionalcode:
02 - Europa, Japan, Südafrika, Mittlerer Osten inkl. Ägypten
Zusammenfassung:
Der Prozeß. Eine Darstellung des Majdanek-Verfahrens in Düsseldorf
Teil 1: Anklage
Teil 2: Beweisaufnahme
Teil 3: Urteile

In über 8jähriger Arbeit entstand der Film DER PROZESS über die juristische Aufbereitung der Nazi Verbrechen im Konzentrationslager Majdanek. Es war das erste große Arbeits- und Todeslager, das von den Russen befreit wurde. Innerhalb von drei Jahren wurden dort mindestens 250 000 Menschen umgebracht: erschossen, vergast, erschlagen.

Das sogenannte "Majdanek-Verfahrens" gegen Angehörige des KZs in Düsseldorf von 1975- 1981 ist das längste Strafverfahren in der Justizgeschichte der BRD. Aus 70 Interviews mit Richtern und Angeklagten, Opfern und Zeugen, aus Dokumentarfilmen und Fotos, Prozessberichten und Akten stellte Eberhard Fechner Geschehnisse wie Prozessverlauf nach. Am 30.Juni 1981 wurden die Urteile gesprochen und im Winter 1983/84 beendete Eberhard Fechner seine Arbeit. Für ihn selbst die wichtigste seiner zahlreichen wie legendären Filmarbeiten.
Seitenverhältnis:
1.85:1

Stammdaten

Produkttyp :
DVD
Verpackungsabmessungen:
0.19 x 0.135 x 0.015 m; 0.115 kg
GTIN:
09783848820146
DUIN:
H5VH6OQT4QD
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